Ist diese Art von Coaching das Richtige für mich?
Manche Menschen überlegen eine ganze Weile, bevor sie ein Coaching buchen. Nicht unbedingt, weil sie kein Interesse haben, sondern weil sie sich fragen, ob sie „richtig“ dafür sind. Oder ob ihr Thema überhaupt „ausreicht“.
Vielleicht kennst du solche Gedanken.
„Mein Problem ist wahrscheinlich gar nicht groß genug.“
Am Anfang höre ich oft Sätze wie:
„Eigentlich geht es mir ja gut.“
„Andere haben viel größere Probleme.“
„Ich weiß gar nicht, ob ich damit überhaupt zu dir kommen kann.“
Und trotzdem spüren viele, dass sich in ihrem Leben etwas schwer oder unklar anfühlt.
Oft ist genau das ein guter Moment, nicht mehr alleine damit zu bleiben.
Du brauchst kein großes Problem, damit dein Gefühl berechtigt ist.
Manchmal reicht es schon, zu merken:
Irgendetwas fühlt sich gerade nicht mehr ganz stimmig an.
„Ich weiß gar nicht genau, wo ich anfangen soll.“
Auch das höre ich häufig.
Manche kommen mit einem Gefühl von Unklarheit.
Sie spüren, dass etwas sie beschäftigt, können es aber noch nicht klar in Worte fassen.
Und das ist völlig in Ordnung.
Du musst nichts vorbereiten und auch nichts „richtig formulieren“.
Es reicht, wenn du mit dem kommst, was dich gerade beschäftigt. Auch wenn es noch unscharf ist.
„Eigentlich sollte ich das selbst lösen können.“
Dieser Gedanke begegnet mir ebenfalls oft. Besonders bei Menschen, die sehr reflektiert sind. Viele meiner Klienten haben bereits viel nachgedacht, gelesen oder ausprobiert. Sie verstehen oft sehr gut, was in ihnen passiert.
Und trotzdem bleiben manche Muster hartnäckig.
Nicht, weil sie zu wenig tun oder verstehen.
Sondern weil bestimmte innere Zusammenhänge alleine schwer zu erkennen sind.
Im Gespräch entstehen oft Dinge, die du alleine so nicht sehen oder spüren kannst.
Coaching bedeutet nicht, dass mit dir etwas „nicht stimmt“
Manche verbinden Coaching oder persönliche Begleitung mit der Vorstellung, dass etwas repariert werden muss.
So arbeite ich nicht.
Es geht nicht darum, dich zu analysieren oder zu verändern, sondern darum, gemeinsam hinzuschauen. Wenn du dir klare Anweisungen, schnelle Lösungen oder konkrete Strategien wünschst, wird dich meine Art zu arbeiten wahrscheinlich frustrieren.
Oft entsteht genau dort Klarheit, wo jemand wirklich zuhört und die richtigen Fragen stellt.
Vielleicht reicht schon ein Gespräch
Manchmal reicht ein einziges Gespräch, damit sich innerlich etwas sortiert.
Manchmal braucht es mehrere Gespräche.
Beides ist völlig in Ordnung.
Du musst dich nicht im Voraus festlegen.
Wenn du dich an ein paar Stellen wiedererkannt hast
Dann kannst du hier einen Termin vereinbaren.
Du musst dir nicht sicher sein. Ein erster Termin reicht, um es herauszufinden.
